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Verkaufen Sie alles! – Endlich!

18.01.2016

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Alfred Maydorn, Chefredakteur

 

Liebe Leser,

ich hoffe, Sie sind der Aufforderung der Betreffzeile dieser E-Mail nicht gefolgt und haben nicht alles verkauft. Denn einen solchen Ratschlag werden Sie für von mir sicherlich nicht bekommen – vor allem nicht jetzt! Es war ein Analyst von der Royal Bank of Scotland, der am Freitag mit dieser Aussage durchaus für Aufsehen gesorgt hat. Andrew Roberts warnt in seinem neuen Bericht  vor einem weiteren Kurseinbruch von zehn bis 20 Prozent und rät zum Verkauf von allem, nur hochwertige Anleihen könne man behalten.

 

Während ich mich von dem „Verkaufen Sie alles!“ klar distanziere, ist das „Endlich!“ in der heutigen Überschrift tatsächlich von mir und keinesfalls ironisch gemeint. Ich bin wirklich froh darüber, dass jetzt immer mehr Experten vor weiteren Kurseinbrüchen warnen. Einige von ihnen prognostizieren sogar größere Abschläge als während der Finanzkrise, als die meisten wichtigen Aktienindizes um über 60 Prozent eingebrochen sind.

 

Hochpunkt des Tiefpunktes?

Die Stimmung hat sich in der vergangenen Woche drastisch verschlechtert – und das ist gut so. Denn in der Regel fällt der Tiefpunkt einer Korrekturbewegung am Aktienmarkt mit dem Höhepunkt der schlechten Stimmung zusammen. Ob dieser jetzt wirklich schon erreicht ist, wird sich erst noch zeigen, aber weit entfernt davon sind wir sicherlich nicht. Auch die erdrutschähnlichen Verluste am Freitag deuten auf ein Ende der der Abwärtsbewegung hin. Scharfe Korrekturen enden in der Regel mit einer Kapitulation der Anleger. Erst wenn der letzte Optimist das Handtuch geworfen hat, ist der Markt „sauber“ und reif für eine Gegenbewegung.

 

Erstaunliches Umfrage-Ergebnis

Und die Zahl der Optimisten hat zuletzt wirklich dramatisch nachgelassen, wie eine neue Umfrage zeigt. Die American Association of Individual Investors befragt einmal pro Woche Anleger nach ihrer Stimmung. Und das neueste Ergebnis vom Freitag ist wirklich erstaunlich: Nur noch 17,9 Prozent der Befragten erwarten in den nächsten sechs Monaten steigende Kurse – so wenige wie seit April 2005 nicht mehr. Der Anteil der pessimistischen Investoren ist auf 45,5 Prozent gestiegen – und damit auf das höchste Niveau seit April 2013.

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Es mehren sich die Anzeichen, dass der Ausverkauf seinen Höhepunkt erreicht hat. Ohnehin ist die Zeit mehr als reif für eine technische Gegenbewegung. Heute ist damit allerdings nicht zu rechnen, weil die US-Börsen aufgrund eines Feiertages geschlossen bleiben. Morgen gibt es übrigens wichtige Wirtschaftsdaten aus China. Und wenn die nicht ganz so schlimm ausfallen, wie befürchtet, könnte das die Initialzündung für eine wirklich mehr als überfällige Erholung sein.

 

Viele Grüße und viel Erfolg

Ihr Alfred Maydorn

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